Überkreuzbewegungen – Sport des Alters? Mit Unterstützung von Angehörigen oder Pflegenden funktioniert es sicher.
Brigitte Kreuzer

Brigitte Kreuzer

Kinesiologin, DGKP, Dipl. Energetikerin, Dipl. Bachblütenberaterin,
Access Consciousness®Bars Practitioner, Dipl. Fachberater für Darmgesundheit.
Energetische Harmonie Kreuzer, Pöls

Demenz eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

- 3. Teil -

Überkreuzbewegungen – Sport des Alters?

Damit komme ich zu einer weiteren Anregung. Es gibt ja einige Überkreuzübungen, eine davon möchte ich hier herausgreifen, weil ich sie auch im Alter mit manchen Einschränkungen möglich ist.

Wobei – statt im Stehen – sollte sie besser im Sitzen oder im Liegen durchgeführt werden – da kann man auch besser unterstützen.

Ausführung Überkreuzbewegungen
      • Man führt die rechte Handfläche auf das linke Knie – wenn noch vom Bewegungsradius möglich, sonst eben auf den Oberschenkel oder der Hüfte auf der gegenüberliegenden Seite.
      • Mehrmals wiederholen, ehe man die Seite wechselt.

Tipp

Rhythmischer wird es, wenn Musik im Hintergrund ist, ein Lieblingslied anstimmt, wo viele Menschen gerne mitschwingen.

Was hier noch kraftvoll alleine ausgeführt werden kann, bedarf bei älterne oder Demenzkranken Menschen Hilfe von Angehörigen oder Pflegenden.

Sollte der Demenzkranke dazu selbst nicht mehr in der Lage sein, kann man sanft die Führung übernehmen und so die beiden Seiten (links-rechts; rechts-links) im Wechsel zusammenbringen.


Achter

Zeichen einer 8

Zwar keine Überkreuzbewegung – aber auch das Zeichnen einer 8 in die Luft – stehend oder liegend – bringt einen harmonischen Ausgleich in unsere Energiesysteme, man wird gelassener, verwurzelter. Genau davon profitiert ein Demenzkranker ebenso.

Wenn er/sie es nicht alleine kann, umfasse ich einmal die rechte, dann die linke Hand und schließlich beide Hände meines Gegenübers und wir zeichnen gemeinsam die 8 in die Luft in den verschiedensten Richtungen.

 

WICHTIG:

Immer mit kleinen Bewegungen und langsam beginnen, damit man sich an den Ablauf gewöhnen kann.

Die Einschränkungen der Beweglichkeit müssen selbstverständlich beachtet werden.

Außerdem gibt es Tage, an denen der Demenzkranke gerne mitmacht, an anderen sich verschließt.

Niemals sollte man etwas aufzwängen, sondern die Leichtigkeit dahinter nicht verlieren.

Es gibt auch Angehörige, die offen sind für solche wundervollen Zuwendungen ihrer Lieben, und sie haben das Gefühl, etwas Gutes und Wertvolles zu tun.

Kinesiologie ist eine fantastische Methode, sie verbindet unser Körper-Geist-System, in dem man die entsprechenden und passenden Ansätze austestet und/oder sanft unsere Energiesysteme ausgleicht.

Bleibt im Fluss eurer Energie!

by Brigitte Kreuzer

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