Was triggert uns im Zusammenhang mit einem Zahnarztbesuch?
Renate Jantschitsch

Renate Jantschitsch

Kinesiologin,
Impuls-Botin, Büroservice, Layout- und Webdesign
Graz-Umgebung, 8142 Dobl-Zwaring

Oh weh, oh weh - der Zahnarztbesuch tut mir jetzt schon weh...

Viele Menschen haben panische Angst, zum Zahnarzt zu gehen. Immer wieder liest man in Social Media Foren die Frage/Suche nach dem/r beste/n Zahnarzt/Zahnärztin für Angstpatienten.

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Es ist toll, dass es heute viele Möglichkeiten gibt, diese Menschen direkt beim Zahnarzt zu unterstützen. Am Ursprung der Angst ändert sich dadurch nur wenig und die Panik stellt sich beim nächsten Termin genauso wieder ein.

Ein Blick hinter die Kulissen lohnt sich, um nicht nur das Symptom zu besänftigen, sondern auch die Ursache aufzudecken und zu bereinigen. Denn der Zahnarzt an sich ist es meist nicht. Es triggert uns etwas im Zusammenhang mit dem Zahnarztbesuch – es löst einen „Schutzmechanismus“ in uns aus.

Diese Ursachen können sehr vielfältig sein, so unterschiedlich wie unser Gehirn unsere verschiedenen Erlebnisse, Bilder und Gefühle nun mal miteinander verknüpft.

      • Wir lassen den Zahnarzt/die Zahnärztin sehr dicht an uns heran, ja sogar in uns reinschauen. Wir müssen ihm/ihr Eintritt in unseren ganz intimen Bereich gewähren, sonst kann er/sie seine/ihre Arbeit nicht verrichten.
      • Gleichzeitig fühlen wir uns schutzlos ausgeliefert – wir müssen es über uns ergehen lassen. Und hier sehen wir schon einen ganz wichtigen Punkt: Was gab es in unserem Leben an ähnlichen Erfahrungen, wo wir auch nicht raus konnten? Das könnte uns hier triggern…
      • Oder auch, ich schäme mich meiner schlechten Zähne. Sie sind nicht so wunderschön weiß blinkend wie in der Werbung oder an Menschen, die täglich aus den Hochglanz-Magazinen blicken. Obwohl ich doch täglich 2 – 3mal meine Zähne ordentlich putze -> ich bin also nicht gut genug…
      • Geräusch-/geruchsempfindliche bzw. sensitive Menschen fühlen sich in der sterilen Umgebung auch sehr unwohl.
      • Für kleine Kinder ist es sowieso schon schwierig, weil wieder etwas ganz Neues auf sie zu kommt. Sie haben noch keine Erfahrung damit und verstehen auch nicht, warum das alles gemacht wird. Ist leider auch noch ein Löchlein im Milchzahn, wird der 1. Zahnarztbesuch vielleicht auch noch das restliche Leben prägen.

Mittels kinesiologischer Unterstützung lassen sich solche Ursachen herausfinden. Der Körper zeigt uns auch gleich, was er an Stärkung und Ausgleich benötigt, um dieses Thema zu harmonisieren und den eigenen Frieden damit zu erlangen.

Stressloslass-Punkte

Als Erste Hilfe eignet sich immer gut der Griff an die Stirn zu den Stressloslass-Punkten.

Ich selbst unterstütze meine Kinder beim Zahnarztbesuch immer damit und kann nur bestätigen, dass es um einiges angenehmer ist. Sie spüren einerseits mich, als sicheren Anker. Zusätzlich bleiben die Sinne klar und sie können alles verstehen, was der Zahnarzt/die Zahnärztin zu ihnen sagt.

Funktioniert natürlich auch bei anderen Untersuchungen.

Wie immer gilt – einfach selber ausprobieren!

by Renate Jantschitsch

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