Beziehung zieht sich querbeet über die verschiedensten Bereiche, in denen Menschen aufeinander treffen. Sie kann gefördert oder gehemmt werden, wachsen dürfen oder verweigert werden… vorhanden ist sie dennoch. Nur eben in unterschiedlichster Qualität.
DI (FH) Esther Engele

DI (FH) Esther Engele

Kinesiologin
ee-motion Praxis für Kinesiologie
8045 Graz

Be ziehung

Bei dem Wort „Beziehung“ denken viele wahrscheinlich erst einmal an Partnerschaft im Sinne einer Lebensgemeinschaft. Doch dieser Begriff will viel weiter gefasst werden. Das ganze Leben ist Beziehung. Sie beginnt für jeden Menschen bereits im Mutterleib, eigentlich ja noch früher.

Beziehung zieht sich querbeet über die verschiedensten Bereiche, in denen Menschen aufeinander treffen. Sie kann gefördert oder gehemmt werden, wachsen dürfen oder verweigert werdenvorhanden ist sie dennoch. Nur eben in unterschiedlichster Qualität.

In der Pädagogik zum Beispiel weiß man mittlerweile: Lernen funktioniert nur über Beziehung. Stimmt die „Chemie“ zwischen LehrerIn und Kind, ist gegenseitiges Vertrauen da, dann fließt der Lernprozess wie von selbst und ist von Freude und Erfolg gekrönt. Anders herum leider auch.

Mit Heilungsprozessen verhält es sich da ganz ähnlich. Stimmt die Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn/PatientIn, können sich beide vertrauensvoll und wertschätzend aufeinander einlassen, dann kommt etwas in Gang, Energie beginnt zu fließen, Selbstheilungskräfte werden aktiviert, Potentiale können sich entfalten, Heilung kann stattfinden.

Um das zu erreichen genügt es nicht einfach „stur“ dem Protokoll einer technischen Vorgehensweise zu folgen und dabei alle Punkte abzuarbeiten. Technik ist nicht alles. Als TherapeutIn muss man mit der Technik vertraut sein, sie beherrschen. Sie dient als Werkzeug und ist die Basis, auf der die wechselseitige Beziehung mit den KlientInnen aufbauen und wachsen kann. Empathisch und mit Interesse die Bedürfnisse der KlientInnen erkennen auf der einen Seite – sich gesehen und mit dem eigene Thema angenommen fühlen auf der anderen… das sind die Zutaten zu einer gelingenden TherapeutInnen/KlientInnen- Beziehung.

Interventionen gehen dann nicht ins Leere und Impulse kommen an. Dadurch lassen sich Erfolge zum Wohle der KlientInnen erzielen, die weit über das, was durch reine Technik- Arbeit erreicht werden kann, hinausgehen…

…und Therapeutin oder Therapeut können sich am beflügelnden Gefühl einer gelungenen Behandlung ebenso erfreuen und daran wachsen.

 

Eine klassische Win – Win Situation also 🙂

 
by DI (FH) Esther Engele
 
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